Nutrition

Supplements im Science-Check!
Werbemythos oder Leistungsbooster

Text: Felix Berndt | Foto (Header): © itakdalee – stock.adobe.com

Den Körper auf Höchstleistung bringen, den Trainingserfolg maximieren: Immer stärker, schneller, länger. Das versprechen Nahrungsergänzungsmittel. Sie sollen Körper und Geist auf das nächste Level bringen. Kunden erwarten dementsprechend den maximalen Erfolg bei minimalem Aufwand. Warum auch nicht? Das Marketingkonzept der meisten Nahrungsergänzungen setzt schließlich an diesem Gedanken an. Besonders verbreitet ist dies im Kraftsport- und Bodybuildingbereich. Ein bekanntes Werbe-Szenario: Ein professioneller Bodybuilder, der am Tag vier Stunden trainiert, vermutlich jedes Reiskorn wiegt, bevor er es isst, und anabole Steroide futtert als wären es Gummibärchen, ziert die Verpackung eines der Wunderpräparate. Dem Kunden suggeriert das ganz klar: „Nur wenn du dieses Präparat konsumierst, wirst du so aussehen und so stark sein, wie ich. Denn sowohl meine Stärke als auch mein Aussehen habe ich zu großen Teilen diesem Produkt zu verdanken.“

Auszug aus:

BODY PIONEER
Ausgabe 1.2020
Jetzt Leser werden

Doch gibt es wissenschaftliche Belege, welche die Wirkungsweise und den tatsächlichen Erfolg von Nahrungsergänzungsmitteln bestätigen? Die Evidenz ist bei einem Großteil der Supplements äußerst dürftig. Der Löwenanteil der Werbeversprechen wird in der Regel nicht eingehalten. Enttäuschend, denn die Aussagen geben dem Kunden exakt das, wonach er sich sehnt: Text: Felix Berndt, Arzt und Influencer Maximale Ergebnisse bei geringerem Aufwand.

In unserer Beitragsreihe werden die Marketingversprechen der Supplementindustrie auf den Prüfstand gestellt. Soviel kann vorab verraten werden. Es gibt sie, die Präparate, die tatsächlich funktionieren. Doch auch hier wird durch die bloße Einnahme niemand zum Muskelprotz werden. Der Schlüssel hierzu ist leider nach wie vor hartes Training und ausgewogene Ernährung. Das Wort „ausgewogen“ lässt an dieser Stelle viel Raum zur Interpretation.

Deshalb ist „Ausgewogenheit“ nicht pauschal gleichbedeutend mit gesund und leistungsfördernd. Ausgewogen kann für den einen bedeuten, dass er neben der Tüte Chips am Abend auch mal Gemüse und Obst isst. Der andere belohnt sich nach einem Green-Smoothie grundsätzlich mit einem Glas Bier. Aus meiner Sicht eines Mediziners empfehle ich eine naturbelassene Ernährung, die vor allem unverarbeitete Lebensmittel vorsieht.

Die Ernährung hat einen entscheidenden Anteil an der allgemeinen Gesundheit und dem sportlichen Erfolg. Dieses Bewusstsein begründet den anhaltenden Trend, dass sich Personal Trainer vom Fitnesscoach, zum Ernährungsberater (Nutritionist) entwickeln.

Das liegt auch daran, dass Ernährung einen deutlich höheren Stellenwert für Fitness und Gesundheit hat, als die Nahrungsergänzung. Allein der Begriff impliziert eigentlich deutlich: Nahrungs-ERGÄNZUNG. Die Wunschvorstellung vieler Kunden, man könne durch die Einnahme von Pillen eine ungesunde Ernährung kompensieren, ist genauso naiv, wie die jener, die auf Sport verzichten und zu Hause auf der Couch mit einem Elektroimpulse sendenden „Bauch-weg-Gürtel“ sitzen. Der Gedanke, durch die Einnahme eines Supplements gesund und fit zu werden, ist eine tolle Vorstellung. Funktionieren tut das allerdings nicht.

 

Wie sind Supplementstudien im Allgemeinen zu bewerten?

Das kommt zum einen darauf an, was man mit der Nahrungsergänzung bezwecken möchte. Die Gründe, zu Nahrungsergänzungsmitteln zu greifen, sind vielfältig. Manche versprechen sich dadurch gesünder zu werden und zu bleiben. Andere möchten ihre Performance auf das nächste Level bringen und leistungsfähiger werden. Doch was bedeutet Leistungsfähigkeit? Gemeint sein kann hierbei der mentale oder der physische Aspekt. Auf mentaler Ebene existieren verschiedene Präparate, die aufgrund ihrer entspannenden Wirkung den Schlaf optimieren sollen und solche, die eine Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit versprechen. Präparate, welche die körperliche Leistungsfähigkeit beeinflussen, versprechen beispielsweise Auswirkungen auf Kraft oder Kondition. Diese verschiedenen Wirkungsweisen machen es schwierig, eine Bewertung für Nahrungsergänzungen im Allgemeinen zu formulieren.

Ebenso vielfältig wie die Präparate, sind Probleme und Auswertungen der Studien. Ein wesentlicher Kritikpunkt bei der Erforschung von Nahrungsergänzungen ist der Interessenskonflikt. Ein großer Anteil der Studien wird von den Supplementherstellern selbst gesponsert. Diese wollen in ihren eigenen Studien natürlich belegen, dass ihr Produkt besonders gut funktioniert. Die Objektivität kann an dieser Stelle in Frage gestellt werden. Das Problem ist eine Budgetfrage: Denn zur Durchführung von Sportstudien wird weit weniger Geld investiert, als bei Medikamentenstudien. Das ist nachvollziehbar. Schließlich ist es erstmal wichtiger, kranke Menschen wieder gesund zu machen, als Sportler noch leistungsfähiger. Die fehlenden Gelder machen sich häufig im Studiendesign bemerkbar. Zum einen gibt es meist weniger Probanden, als bei Medikamentenstudien. Das macht es noch schwieriger, von einer kleinen Testgruppe auf die Allgemeinheit zu schließen. Außerdem muss man sich vor Augen führen, dass die Studienteilnehmer die Produkte zusätzlich zu einer gesunden Ernährung und Sport einnehmen. Die angepriesenen Nahrungsergänzungsmittel spielen hier häufig nur eine geringere Rolle. Diese Störgrößen, auch Confounder, sind ziemlich schwierig, in den Ergebnissen festzustellen. Für eine völlig unverzerrte Studie, müssten alle Probanden weitestgehend das gleiche essen und das gleiche Training absolvieren. Vor diesem Hintergrund ist es also nicht ganz einfach, die aktuelle Datenlage zu bewerten, jedoch sehr spannend.

 

Kreatin

Warum Kreatin mein Lieblingssupplement ist: Ich könnte an dieser Stelle von Nahrungsergänzung berichten, die einen möglicherweise ein bisschen gesünder macht, da über die Ernährung vermutlich zu wenig zu aufgenommen wird. Aber in diesem ersten Beitrag, soll es darum gehen, stärker und schneller zu werden, und natürlich mehr Muskulatur aufzubauen.

In dieser ersten Ausgabe möchte ich deshalb mein Lieblingssupplement vorstellen: Kreatinmonohydrat, kurz Kreatin, ist ein Stoff, der vom menschlichen Körper selbst hergestellt wird. Genauer gesagt wird Kreatin in Leber, Niere und Bauchspeicheldrüse1 hergestellt. Die Leber synthetisiert ungefähr 50 % des Bedarfs des menschlichen Körpers.2 Biochemisch betrachtet leitet er sich von den Aminosäuren Methionin, Glycin und Arginin ab. Kreatinmonohydrat ist unerlässlich für eine gesunde Entwicklung des menschlichen Körpers, für eine optimale Funktion von diversen Organen, wie Muskulatur, Hörorgan, Sehorgan, Nerven und zur Fortpflanzung. 3 In der Nahrung kommt Kreatin vor allem in tierischen Produkten vor, beispielsweise in Fleisch, Fisch oder in Milch (in geringeren Mengen).

 

Wie funktioniert Kreatin?

Kreatinmonohydrat übernimmt viele Aufgaben im menschlichen Körper. Vor allem wird Kreatin aber für den Muskelstoffwechsel4 benötigt. Gleichzeitig ist es auch für Gehirn-, sowie Nervenfunktionen5 von enormer Bedeutung. Viele Studien konnten bereits zeigen, dass eine Supplementation von Kreatin für besondere Lebensumstände, wie beispielsweise bei veganer Ernährung, Stress oder im Hochleistungssport sinnvoll sein kann.6 Kaum ein Supplement ist so gut erforscht wie Kreatin.

 

Wie hilft Kreatin stärker zu werden?

Um das zu verstehen, müssen wir uns erst einmal anschauen, wie unser Energiestoffwechsel funktioniert und wo unsere Kraft herkommt. Unsere menschlichen Kraftwerke heißen Mitochondrien. Unsere Mitochondrien benötigen menschliches Benzin, besser bekannt als Adenosintriphosphat, kurz ATP.

Um AdenosinTRIphosphat zu bilden, braucht der Körper die Vorstufe von ATP, das sogenannte Adenosin-DIphosphat, kurz ADP und eine Phosphorylgruppe. Einfach erklärt: Adenosin und zwei Phosphorylgruppen ergeben das AdenosinDIphosphat. Fügt man jetzt eine weitere Phosphorylgruppe hinzu, erhält man AdenosinTRI – (wegen 3 Phosphorylgruppen) – phosphat. Und dieses ATP ist der energiereiche Stoff.

Kreatin macht folgendes: Kreatin, hier noch in Form von Kreatinphosphat7, stellt dem ADP eine Phosphorylgruppe zur Verfügung. So hat der Körper mehr ATP, also mehr Energie, mehr Kraft, und eine erhöhte Schnelligkeit. Das Tolle ist, dass die Wirksamkeit von Kreatin über eine hohe Evidenz verfügt. Viele hochwertige Studien können die Wirksamkeit von Kreatin wissenschaftlich belegen. Gleichzeitig konnten negative Auswirkungen, hinsichtlich möglicher Nebenwirkungen, widerlegt werden. Bereits 1832 wurde der Stoff von Eugene Chevreul entdeckt.8 Aus diesem Grund gibt es viele Langzeitstudien, welche mögliche Risiken und Nebenwirkungen näher forschen.

 

Für wen ist Kreatinmonohydrat geeignet?

Diese Frage sollte man sich generell immer stellen, bevor man zu Nahrungsergänzungsmitteln greift. Bei Kreatinmonohydrat gilt es zwei Aspekte zu betrachten: 1.) Wie ernähre ich mich? 2.) Was sind meine Ziele. bzw. was erwarte ich von meinem Supplement?

  1. Da Kreatinmonohydrat hauptsächlich in tierischen Produkten vorkommt9,10, können insbesondere Veganer davon profitieren. Genau genommen kommt Kreatin sogar größtenteils in Fleisch und Fisch vor, sodass auch Vegetarier11,12 von der Supplementation profitieren könnten. Kreatin lässt sich chemisch vollkommen ohne tierische Produkte synthetisieren. Das Präparat ist somit vegan. Dieser Aspekt ist durchaus von Bedeutung. Denn viele andere Supplements können nicht so einfach synthetisiert werden. Ein Beispiel hierfür sind die Omega-3-Fettsäuren. Diese lassen sich nicht chemisch synthetisieren. Man kann sie nur extrahieren. Beispielsweise tierisch aus Fischen und pflanzlich u. a. aus Algen oder Leinsamen. Die aktuelle Studienlage impliziert allerdings, dass Omega-3-Fettsäuren tierischen Ursprungs besser funktionieren als pflanzliche Präparate. Kreatinmonohydrat hat dieses Problem nicht, da es frei aus den Rohstoffen Sarkosinat und Cyanamid hergestellt wird.
  2. Kreatinmonohydrat erhöht kurzzeitig den ATPSpeicher, davon profitieren Sportler, die kurzzeitig viel Energie benötigen. Positive Effekte der Einnahme sind im Kraftsport/Bodybuilding13,14,15 und beim Sprinten nachgewiesen.16 Sogar bei Sportarten, die nicht auf kurzzeitiger Muskelarbeit beruhen, werden positive Wirkungen beschrieben. So scheint die Kreatinsupplementation die Muskelzellschädigung bei Marathonläufern zu verringern.17 Wie genau Kreatin auch bei Konditionssportlern funktioniert ist im Moment noch nicht vollständig geklärt.

 

Wie wird Kreatinmonohydrat eingenommen?

Vorsicht: Eine genaue Einnahmeempfehlung sollte immer in Rücksprache mit dem Arzt erfolgen!

Häufig liest man von Kreatinkuren und Ladephasen, bei denen dem Körper bis zu 20 Gramm Kreatin pro Tag zugeführt werden. Das ist zwar gut für den Umsatz des Supplementherstellers, dem Körper ist das allerdings egal.18 Die Wissenschaft belegt einen signifikanten Effekt bei einer Einnahme von ca. drei bis fünf Gramm täglich. Ein höherer Konsum, wie es bei Kreatinkuren der Fall ist, hat dagegen keinen stärkeren Effekt und kann bei zu hohen Einnahme u. a. zu Durchfall führen.

 

Welche Nebenwirkung hat Kreatin?

Bei einer sinnvollen Supplementation von drei bis fünf Gramm weist Kreatinmonohydrat so gut wie keine Nebenwirkungen auf.19 Das Gerücht, dass Kreatin zu Blähungen, Durchfall und Muskelkrämpfen führen kann, wurde nur in Einzelfällen beschrieben und ist nicht klinisch nachgewiesen.20 Vermutlich beruhten diese Beobachtungen auf der nicht nötigen Ladephase (20 Gramm Kreatin am Tag) in Kombination mit einem unreinen (vermutlich selbstgemischten) Produkt. Außerdem kann auch die empfohlene Einnahme zu Wassereinlagerung in der Muskulatur führen, weil über den Kreatintransporter nicht nur Kreatin, sondern auch Natrium und Chlorid transportiert wird. Durch den osmotischen Gradienten wird das Wasser ebenfalls in die Muskelzelle transportiert.

Das kann dazu führen, dass der Muskel ein wenig praller aussieht. Keine unbeliebte Nebenwirkung.

 

Kann Kreatinmonohydrat schaden?

Grundsätzlich muss bei Supplementation immer eine individuelle Beratung durch einen Arzt vorgenommen werden. Generell kann man sagen, dass Kreatin keine Schäden an gesunden Menschen verursacht.21,22 Eine kürzlich veröffentlichte Studie im letzten Dezember zeigte sogar die Unbedenklichkeit, indem Schwangere Kreatin zu sich nahmen.23 Das ist sehr eindrucksvoll, da an Schwangeren so gut wie nie geforscht wird, weil es ethisch nicht vertretbar ist. Normalerweise müssen Probanden für die Forschung ihr Einverständnis geben und das Risiko muss trotzdem vertretbar sein. Bei Schwangeren hat man direkt zwei Individuen: Die Mutter und das Baby. Und das Ungeborene kann man nicht fragen, ob es einwilligt, an der Studie teilzunehmen. Noch dazu sind Ungeborene sehr empfindlich und anfällig für jede Art von Medikamenten. Das heißt, wenn an Schwangeren mit einem Nahrungsergänzungsmittel experimentiert wird, ist die Unbedenklichkeit dieses Nahrungsergänzungsmittel weitgehend bewiesen.

Das hartnäckige Missverständnis, Kreatin sei schlecht für die Niere, beruht auf einer Untersuchung eines Patienten, dessen glomeruläre Filtrationsrate (ein wichtiger Wert für die Nierenfunktion) sich nach Supplementation verringert hat.24 Dieser Fakt wurde in vielen Medien veröffentlicht.25

Unbeleuchtet blieb allerdings die Tatsache, dass der Patient bereits vor der Einnahme eine deutlich schlechtere Nierenfunktion hatte. Mit anderen Worten, bei nierengesunden Menschen ist die Supplementation von Kreatin im Allgemeinen unbedenklich. Dies ist seither vielfach belegt.26,27

Das gleiche Missverständnis herrscht übrigens auch bei der Supplementation von Proteinpulver, welches in einer folgenden Ausgabe näher beleuchtet wird, bei verschiedenen Nahrungsergänzungsmitteln und sogar bei Medikamenten. Wenn Patienten, die nicht vollständig gesund sind Nahrungsmittel, Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen, die über Leber oder die Niere abgebaut werden, kann es immer dann problematisch werden, wenn Niere oder Leber nicht mehr richtig funktionieren. Leider werden solche Fälle häufig veröffentlicht und missverstanden.

 

Welche Nahrungsmittel enthalten Kreatin?

Kreatinmonohydrat ist in tierischen Produkten enthalten. Vor allem in Fleisch und Fisch. Die höchsten Kreatinanteile sind in Rindfleisch (fünf Gramm pro Kilo) und Hering (bis zu zehn Gramm pro Kilo) enthalten. Deshalb kann Kreatin gerade für Veganer und Vegetarier eine sinnvolle Ergänzung sein.

 

BCAAs – Was sind BCAAs und wofür werden Sie benötigt?

BCAAs (Branched-Chain-Amino-Acids) sind die verzweigtkettigen Aminosäuren Isoleucin, Leucin und Valin. Sie gehören zu den essenziellen Aminosäuren des menschlichen Körpers. Unser Körper kann sie nicht selbst herstellen, deshalb müssen sie über die Nahrung zugeführt werden. Insgesamt gibt es fünf weitere essenzielle Aminosäuren. BCAAs werden viele Wirkungen zugesprochen. Unter anderem sollen dafür sorgen, dass die Muskulatur erst später ermüdet. Außerdem soll der Muskelaufbau beschleunigt werden. Darüber hinaus sollen sie die Muskulatur während der Diät schützen. Das hat den Hintergrund, dass während einer Diät nicht nur Fett, sondern häufig auch Muskulatur abgebaut wird. BCAAs versprechen Abhilfe. Doch stimmt das?

Unsere Muskeln bestehen zu ca. 70 bis 80 Prozent aus Wasser, zu 15 bis 20 Prozent aus Proteinen und zu 3 bis 5 Prozent aus Elektrolyten. Unsere Muskulatur braucht zur Muskelproteinsynthese (schlaues Wort für Muskelaufbau), Aminosäuren. Zu diesem Zweck haben wir 21 Aminosäuren, acht davon sind essenziell und somit besonders wichtig. Aminosäuren werden vor allem in Form von Proteinen durch die Nahrung aufgenommen. Der Körper spaltet diese Proteine in die einzelnen Aminosäuren auf und baut aus ihnen neue Proteine, z. B. für den Muskelaufbau. Aminosäuren sind nachgewiesenermaßen von großer Bedeutung für den Muskelaufbau.

ABER: Aminosäuren nehmen wir täglich durch eine ganz normale proteinreiche Ernährung auf. Die Frage ist: Brauchen wir noch zusätzlich die verzweigtkettigen Aminosäuren in Form von Pulver, Getränke, oder Kapseln? Hierzu wurden viele hochwertige Studien geführt, welche zeigten, dass es keinen nachweisbaren Vorteil von der Supplementation von BCAAs gegenüber einem Placebo gibt.28,29,30 Unser Körper scheint das Nahrungsprotein aufzunehmen, aufzuspalten und sehr effizient für seine Bedürfnisse zu nutzen. Eine Gabe von einzelnen Aminosäuren scheint keinen Effekt zu haben.

Allerdings ist sie auch nicht schädlich. Generell ist jedoch eher Protein in Form von Fisch, Fleisch, Quark, Nüssen etc. zu empfehlen. Der Körper kann dadurch auf einen riesigen Pool aus Aminosäuren zugreifen, aus dem er sich jene heraussucht, die er benötigt. Das gilt auch für Proteinpulver. Bei Whey und Co. handelt es sich auch um vollständiges Protein. Häufig wird in der Bodybuildingszene und in Diäten auf Essen verzichtet. Stattdessen werden BCAAs eingenommen. Der Wunsch, der dahinter steckt ist, dass während der Diät weniger Muskulatur abgebaut wird. Dies wurde aber nie bewiesen. Auch hier bräuchte der Körper ein vollständiges Aminosäureprofil und nicht nur die drei Aminosäuren. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine Supplementation von BCAAs keinen nennenswerten Effekt hat.

Über den Autor:

Felix Berndt, Arzt und Influencer: Der Autor lebt den Fitnesslifestyle. Aktuell verfasst er seine Doktorarbeit zum Blood-Flow-Restriction-Training. Auf seinem Instagram Kanal nutzt er seine Reichweite von mittlerweile über 100.000 Followern, um sich für ein proaktives Gesundheitssystem einzusetzen, bei dem der Erhalt der Gesundheit an erster Stelle steht. Kritisch und ehrlich setzt er sich mit Themen rund um physische und psychische Gesundheit sowie mit philosophischen Fragen unseres Gesundheitssystems auseinander. In seinem Podcast Psycho und Doc beleuchtet er zusammen mit einer Kollegin auf humoristische Weise Themen aus Psychologie und Medizin.

Beschenken Sie jetzt sich oder einen lieben Menschen mit geballtem Fitnesswissen im Abo mit unserem Weihnachtsangebot!

Bei Bestellung aus dem Ausland oder in das Ausland kontaktieren Sie bitte unseren Kundenservice: +49 (0)8233 381-123

2020-12

BODY PIONEER
Unser Weihnachtsangebot – Spare jetzt 25 %

Jahres-Abonnement (4 Ausgaben im Jahr)

PRINT

39,32 €
zzgl. 8,88 € Versand inkl. MwSt.

Print-Ausgabe

ONLINE

39,32 €
inkl. MwSt.

Online-Ausgabe
+ Online-Zugriff auf ePaper-Archiv
+ Vorlagen zum Download

PREMIUM

63,40 €
zzgl. 8,88 € Versand inkl. MwSt.

Print-Ausgabe
+ Ausgabe als ePaper
+ Online-Zugriff auf ePaper-Archiv
+ Vorlagen zum Download

Du bist Student, Schüler oder Azubi? Alle Infos zu unserem findest du hier.

Bei Ihrer Bestellung erhalten Sie ein Jahres-Abonnement, beginnend mit der nächsten erreichbaren Ausgabe. Das Abo endet automatisch nach einem Jahr. Damit erlischt auch der Zugang zur Online-Ausgabe und den zugehörigen Online-Diensten.

Es gelten die Allgemeinen Geschäfts- und Widerrufsbedingungen des Verlags unter bodypioneer-magazin.de/AGB. Lieferung innerhalb von 5 Werktagen ab Erscheinen. Die Systemvorraussetzungen finden Sie hier.

Studenten-Tarif: Du bist Student, Schüler oder Azubi? Sichere dir 10,00 € Rabatt.

So funktionierts:
Wähle die Angebotsform „Student“. Schicke zusätzlich eine E-Mail an service@forum-verlag.com mit dem Betreff „Studentenabo Body Pioneer“ inklusive der aktuellen, gültigen Bescheinigung (Immatrikulations­bescheinigung, Schülerausweis (ab 10. Klasse) oder Azubi-Ausweis). Für Studenten wird der Vorzugspreis nur gewährt, wenn es sich bei dem Studium um ein Vollzeit- und Erststudium zur Erlangung eines berufs­qualifizierenden Abschlusses handelt.

Mit Zusendung einer gültigen Immatrikulations­bescheinigung ist dieses Abo jederzeit flexibel kündbar, ansonsten 12 Monate Laufzeit.

Beschenken Sie jetzt sich oder einen lieben Menschen mit geballtem Fitnesswissen im Abo mit unserem Weihnachtsangebot!

Bei Bestellung aus dem Ausland oder in das Ausland kontaktieren Sie bitte unseren Kundenservice: +49 (0)8233 381-123

BODY PIONEER
Unser Weihnachtsangebot – Spare jetzt 25 %

Jahres-Abonnement (4 Ausgaben im Jahr)

PRINT

39,32 €
zzgl. 8,88 € Versand inkl. MwSt.
Bestell-Nr.: 4088/10

Print-Ausgabe

ONLINE

39,32 €
inkl. MwSt.
Bestell-Nr.: 8554088/10

Online-Ausgabe
+ Online-Zugriff auf ePaper-Archiv
+ Vorlagen zum Download

PREMIUM

63,40 €
zzgl. 8,88 € Versand inkl. MwSt.
Bestell-Nr.: 5554088/10

Print-Ausgabe
+ Ausgabe als ePaper
+ Online-Zugriff auf ePaper-Archiv
+ Vorlagen zum Download

Bei Ihrer Bestellung erhalten Sie ein Jahres-Abonnement, beginnend mit der nächsten erreichbaren Ausgabe. Das Abo endet automatisch nach einem Jahr. Damit erlischt auch der Zugang zur Online-Ausgabe und den zugehörigen Online-Diensten.

Es gelten die Allgemeinen Geschäfts- und Widerrufsbedingungen des Verlags unter bodypioneer-magazin.de/AGB. Lieferung innerhalb von 5 Werktagen ab Erscheinen. Die Systemvorraussetzungen finden Sie hier.

Ja, ich bestelle:

Jahresabo Weihnachtsaktion 2020

* Pflichtfelder
Sie können jederzeit der Verwendung Ihrer Daten für Werbezwecke zu den ortsüblichen Basistarifen widersprechen.
Wir erheben Ihre Daten gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchst. b) und f) DSGVO zur ordnungsgemäßen Abwicklung unserer Geschäftsvorgänge sowie zur Mitteilung von Produktinformationen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung: bodypioneer-magazin.de/datenschutz

Beschenken Sie jetzt sich oder einen lieben Menschen mit geballtem Fitnesswissen im Abo mit unserem Weihnachtsangebot!

Bei Bestellung aus dem Ausland oder in das Ausland kontaktieren Sie bitte unseren Kundenservice: +49 (0)8233 381-123

BODY PIONEER
Unser Weihnachtsangebot – Spare jetzt 25 %

Jahres-Abonnement (4 Ausgaben im Jahr)

PRINT

39,32 €
zzgl. 8,88 € Versand inkl. MwSt.
Bestell-Nr.: 4088/9

Print-Ausgabe

ONLINE

39,32 €
inkl. MwSt.
Bestell-Nr.: 8554088/9

Online-Ausgabe
+ Online-Zugriff auf ePaper-Archiv
+ Vorlagen zum Download

PREMIUM

63,40 €
zzgl. 8,88 € Versand inkl. MwSt.
Bestell-Nr.: 5554088/9

Print-Ausgabe
+ Ausgabe als ePaper
+ Online-Zugriff auf ePaper-Archiv
+ Vorlagen zum Download

Bei Ihrer Bestellung erhalten Sie ein Jahres-Abonnement, beginnend mit der nächsten erreichbaren Ausgabe. Das Abo endet automatisch nach einem Jahr. Damit erlischt auch der Zugang zur Online-Ausgabe und den zugehörigen Online-Diensten.

Es gelten die Allgemeinen Geschäfts- und Widerrufsbedingungen des Verlags unter bodypioneer-magazin.de/AGB. Lieferung innerhalb von 5 Werktagen ab Erscheinen. Die Systemvorraussetzungen finden Sie hier.

Ja, ich bestelle:

Jahresabo Weihnachtsaktion 2020 - Geschenk für Freund

Adresse deines Freundes:

* Pflichtfelder
Sie können jederzeit der Verwendung Ihrer Daten für Werbezwecke zu den ortsüblichen Basistarifen widersprechen.
Wir erheben Ihre Daten gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchst. b) und f) DSGVO zur ordnungsgemäßen Abwicklung unserer Geschäftsvorgänge sowie zur Mitteilung von Produktinformationen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung: bodypioneer-magazin.de/datenschutz